Wer benutzt Diktiergeräte?

Ich präsentiere dir aus meiner 5 jährigen Testerfahrung die häufigsten und gebe dir jeweils passende Kaufempfehlungen mit.

Diktiergeräte im Büro

Der Klassiker an dem wohl jeder in Bezug auf ein Diktiergerät denkt: der Firmenchef spricht seine Ideen und Memos einfach in das Diktiergerät, und die Sekretärin kann diese Aufzeichnungen danach gleich aufs Papier bringen. Allerdings gibt es noch viele andere Einsatzzwecke.

Diktiergeräte für Meetings

Meetings aufzeichnen: am häufigsten kommt ein Diktiergerät im Büro zum Einsatz, um Meetings aufzuzeichnen. Hier werden sie sowohl von Führungskräften als auch Mitarbeitern benutzt. Zum Beispiel für eine Rekapitulation des Gesagten oder eine Dokumentation der besprochenen Themen. Oder für das Meeting-Protokoll um die Infos nicht anwesenden Personen nachträglich zugänglich zu machen.

In diesem Fall befindet sich das Gerät optimalerweise mittig auf dem Tisch in gleichmäßigem Abstand zu allen Gesprächsteilnehmern.

Das muss ein Diktiergerät für Meetings können:

  • Das Diktiergerät kann die Meetingaufzeichnungen mit Datumsstempel speichern. Zum schnellen Auffinden zeigt es dir Aufnahmezeit und -datum auch bei der Wiedergabe mit an.
  • Das Diktiergerät beherrscht verständliche Aufnahmen auch in mittelgroßen Räumen und auf bis zu 5-7 Meter Entfernung.
  • Diktiergerät Olympus VN541-PC - Handling

    Das Diktiergerät Olympus VN541-PC beherrscht eine nachträgliche Rauschunterdrückung von zB. Beamergeräuschen und Klimaanlage bei der Wiedergabe.

    In Meetingräumen herrschen oftmals leise, aber dennoch störende Nebengeräusche vom Beamer, Klimaanlage, PC-Lüfter. Das Diktiergerät kann mit einer effektiven Rauschunterdrückung diese herausfiltern.

Passende Empfehlungen von mir:

  • Kleinere Meetings können mit dem VPN 541 Diktiergerät ganz gut aufgezeichnet werden. Einziges Manko: dieses Diktiergerät kann die Aufnahme nicht zwischenzeitlich stoppen und später wieder aufnehmen (um beispielsweise “Informationen off-the-record” nicht mit zu speichern).
  • Für größere Runden empfehle ich dir ein professionelles Konferenzgerät. Hier solltest du einen Blick auf das Philips 6000 werfen, welches mit intelligenten Aufnahmetechniken und guter Sprachqualität überzeugen kann.

Diktiergeräte für Notizen und schnelle Gedanken

In einigen Fällen möchtest du vielleicht mit einem Diktiergerät einfach nur schnell deine Gedanken aufnehmen, um diese später zu ordnen oder niederzuschreiben. Ich kenne viele Angestellte und Geschäftsführer, die beispielsweise während der Autofahrt zwischen Kundenterminen einen schnelle Idee festhalten wollen, aber keine Hand zum notieren frei haben. Oder zwischen den Terminen mal fix ein paar Sätze aufsprechen, die später die Sekretärin niederschreibt.

  • Das Diktiergerät sollte für eine schnelle Bedienung ausgelegt sein: Einfaches Tastenlayout, schnell erreichbare Basisfunktionen, geringe Eingabeverzögerung.
  • Das Diktiergerät sollte optimalerweise über eine Sofort-Aufnahmefunktion verfügen. Mit dieser kannst du auch vom ausgeschalteten Zustand schnell mit Sprachaufzeichnungen starten.
  • Das Diktiergerät kann idealerweise dein Sprachaufnahmen einfach in verschiedenen Ordnern ablegen und kategorisieren. Damit du deine Gedanken strukturiert archiviert werden.
  • Für Ergänzungen und nachträgliche Einschübe verfügt das Diktiergerät über eine “Insert” Funktion. So kannst du im Nachhinein in schon bestehende Notizen weitere Anmerkungen oder Berichtigungen machen.

Passende Empfehlungen von mir:


Diktiergeräte für Konferenzen und Seminare

Und natürlich wird ein Diktiergerät auch gerne für das Aufzeichnen von Konferenzen und Seminaren verwendet. Denn auf solchen Veranstaltungen wirst du kaum Zeit finden, live mitzuschreiben. Mit einem Diktiergerät bekommst du die Möglichkeit, dir das Gehörte immer und immer wieder zu Gemüte zu führen und später in Ruhe spannende Informationen herauszuziehen.
Setz dich bei größeren Räumen so weit wie möglich nach vorne um dem Referenten möglichst nah zu sein und störende Geräuschquellen vor dir möglichst gering zu halten.

  • Das Diktiergerät verfügt über ein Richtmikrofon zur gezielten Aufnahme von Sprachen aus einer Richtung.
  • Das Diktiergerät beherrscht eine wirksame Rauschunterdrückung bei der Aufnahme. Das ist insbesondere bei größeren Räumen oder Veranstaltungsorten mit gleichmäßigen Störgeräuschen (Beamer, Klimaanlage) relevant.
  • Für mehrtägige Konferenzen empfehle ich dir ein Diktiergerät mit großem internen Speicher (ab 8 GB). Noch flexibler bist du, wenn dein Diktiergerät externe Speicherkarten unterstützt. So kannst dir dich mit genügend Ersatzspeicherkarten eindecken. Empfehlenswert sind in diesem Fall auch komprimierte Dateiformate wie WMA oder MP3.

Passende Empfehlungen von mir:

  • Bei Konferenzen kann ich dir das Philips 6000 Diktiergerät ans Herz legen, welches mit intelligenten Aufnahmetechniken und guter Sprachqualität überzeugen kann.

Diktiergeräte für Kanzlei & Praxen

Viele Praxen, Kanzleien und selbst das Gericht benutzt Diktiergeräte. Denn bei einer Verhandlung oder einem Mandantengespräch über mehrere Stunden ist es unmöglich, sich jedes Wort zu merken. Dank Diktiergeräten werden Sprachaufnahmen, Gutachten oder Berichte komfortabel aufgezeichnet, später am PC digitalisiert, ausgewertet und anschließend archiviert.
Aber auch in Krankenhäusern, bei der Autopsie oder in Arztpraxen sind Diktiergeräte mittlerweile ein unverzichtbarer Helfer. Denn hier geschehen die meisten Arbeiten unter Zeitdruck. Und in Zeiten von häufiger Überbelegung der Krankenhäuser müssen Diagnosen, Befunde und ärztliche Bestandsaufnahmen schnell archiviert oder zu Papier gebracht werden.

  • Das Diktiergerät kann die Aufzeichnungen mit Datumsstempel abspeichern. Das ist essentiell für die chronologische Archivierung der Daten. Optimalerweise zeigt es die Aufnahmezeit auch direkt auf dem Display an.
  • Ein Diktiergerät im intensiven Einsatz sollte mindestens 8 GB internen Speicher verfügen. Noch besser: mit herausnehmbaren Speicherkarten können Daten unter befugten Personen bequem ausgetauscht werden und vor unbefugten Personen verschlossen werden.
  • Wichtig ist hier der Voice Modus. Das gesprochene Wort muss deutlich und unmissverständlich aufgenommen sein.
  • Hilfreich ist auch hie der Insert-Modus, welcher nachträgliche Anmerkungen und Berichtigungen innerhalb von bereits vorhandenen Sprachaufnahmen ermöglicht.
  • Für die Archivierung sollte dein Diktiergerät die Sprachdateien schnell und komfortabel auf den Arbeitsrechner überspielen können. Zudem müssen sie für Spracherkennungssoftware wie zum Beispiel Naturally Dragon einfach lesbar und in Text transformierbar sein. Für die schriftliche Archivierung.

Passende Empfehlungen von mir:

  • Für Kanzleien und Praxen hat sich das Philips Pocket Memo DPM 8000 als zuverlässiger und robuster Helfer erwiesen. Besonders durch clevere Aufnahmemodi und gute Spracherkennung weiß das Diktiergerät im preislich höherem Segment zu überzeugen.

Diktiergeräte für Redaktionen

Ein weiterer typischer Einsatzort ist die Redaktion und die Medien: Journalisten gehen nie ohne ein Diktiergerät zur Pressekonferenz, in ein Interview oder in ein Meeting. Der Grund: meist bleibt vor Ort kaum Zeit um alles akkurat mitzuschreiben. Zwischenfragen hemmen den Schreibfluss, einiges muss nachrecherchiert werden. Journalisten müssen Inhalte und Informationen in Sekunden erfassen und später in ihren Texten wiedergeben können. Dafür ist ein Diktiergerät oder ein VoiceRecorder prädestiniert.

  • Wenn du als Redakteur einzelne Sprachdateien später veröffentlichen möchtest (zum Beispiel ein Interview als herunterladbare Audiodatei oder Podcast), dann ist eine qualitative und rauscharme Aufnahme sehr wichtig. Dein Diktiergerät sollte einen hohen Qualitätsmodus (HQ) besitzen und optimalerweise im DSS-Format aufnehmen.
  • Für die Weiterverarbeitung ist auch hier eine Kompatibilität mit gängiger Spracherkennungssoftware wie zum Beispiel Naturalle Dragon wünschenswert. So kannst du das eingesprochene Wort mit guter Trefferquote in geschriebenen Text umwandeln lassen.
  • Das Diktiergerät sollte klare und verständliche Sprachaufnahmen beherrschen.
  • Und auch hier ist der Insert-Modus für nachträgliche Einschübe sehr hilfreich. Beispielsweise für Anmerkungen und Notizen.

Passende Empfehlungen von mir:

  • Redaktionen mit hohem Volumen an zu transkribierenden Texten sollten sich mal das Olympus DS-2600 Diktierset mit reichhaltigem Zubehör ansehen. Gute Spracherkennung und ein Fusschalter zum Steuern des Gerätes machen dieses Diktiergerät zu einem zuverlässigen Helfer.